„1,3 Millionen Kilometer jeden Tag.“ Der Film zur Multichannelkampagne des ALM e.V.

Case Study: ALM – Akkreditierte Labore in der Medizin e.V.

Für fast jeden Patienten, der beim niedergelassenen Arzt oder im Krankenhaus behandelt wird, wird heute eine Laboruntersuchung angefordert, damit eine sichere Diagnose gestellt und die richtige Therapieentscheidung getroffen werden kann. Hunderttausende PatientInnen werden in Deutschland Tag für Tag labormedizinisch versorgt. Kaum jemand jedoch weiß Bescheid über die Schlüsselrolle der Labore für die Gesundheitsversorgung, die Menschen, die dort arbeiten, die vielfältigen Tätigkeitsbereiche und auch die wirtschaftliche Bedeutung. Der ALM e.V. und ist mit über 200 Mitgliedslaboren der größte Berufsverband in der Labordiagnostik in Deutschland.

Beeindruckende Zahlen, ein Füllhorn an Geschichten. Wie all das erzählen?

1,3 Millionen Kilometer legen die Kuriere der Mitgliedslabore jeden Tag zurück, rund 27.000 Menschen unterschiedlichster Berufsgruppen sind in den Laboren tätig, über 700.000 Überweisungsaufträge erhalten die Labore jeden Tag, das entspricht rund 4,5 Millionen Einzelergebnissen, Millionen Megabytes an Daten werden täglich digital verarbeitet – die Liste ließe sich fast unbegrenzt fortführen. Die Labore sind – und das liegt in der Natur ihrer Aufgaben – in vielfältigen Bereichen aktiv. Menschen unterschiedlichster Berufsgruppen arbeiten dort zusammen, damit die Versorgung mit Labor in Deutschland jeden Tag funktioniert. Viele beeindruckende Zahlen, eine Fülle an Aspekten und Informationen: Wie könnte man all dies besser erzählen, als in Form eines Films?

ALM e.V.: Der Film zur Kampagne

Eine Kampagne, fünf Motive – ein Film, fünf Kapitel

Für die Kampagne werden fünf Motive entwickelt, entsprechen der fünf zentralen Themenbereiche, die identifiziert wurden. Zusammengenommen gewähren sie umfassende Einblicke in die Welt der medizinischen Labore. Die Motive funktionieren als einzelne Kapitel und sind konzeptionelle Grundlage für den Film zur Kampagne, der nun entwickelt wird. 

Allem Anfang wohnt ein Ziel inne

Ein ausgefeiltes Konzept braucht zunächst ein Ziel und eine klare Antwort auf die Frage: Was wollen wir mit unserem Film erreichen? Ausgehend von dieser Antwort werden Ideen entworfen, Konzepte entwickelt und dokumentiert.

  • Zieldefinition
  • Idee und filmische Mittel (in unserem Fall zum Beispiel ein „MacGuffin“, ein wiederkehrender Gegenstand in Form der blauen Probentransportkiste)
  • Entwicklung der Storyline, d. h. Aufbau und Abfolge der einzelnen Szenen
  • Konzept für Vorspann und Abspann
  • detailliertes Drehbuch mit Szenenskribbles, Beschreibungen, Timecodes, Regie- und Schnittanweisungen
  • Songsheets bzw. inhaltliche Briefings für die O-Tongeber (Protagonisten, die im Film sprechen)

Sicher erreichen, was man sich vorher ausgedacht hat

Filmdreharbeiten sind ohne Zweifel eine teure Angelegenheit. Darsteller, Regie, Kamera, Ton, Maske, Projektleitung und Assistenz, Verantwortliche auf Kundenseite und am Drehort: wirklich viele Menschen sind beteiligt und jeder Drehtag kostet Zeit und Geld. Da möchte man natürlich sicherstellen, dass am Ende genau das herauskommt, was man sich vorher ausgedacht hat. Eine effiziente Projektsteuerung ist dazu einfach unerlässlich.

  • Teamzusammenstellung, Koordination
  • Erstellung von Drehplänen (detaillierte Ablaufpläne für jeden Drehtag und -ort)
  • Briefings für alle Beteiligten 
  • Leitung vor Ort
  • Koordination Filmschnitt und -abnahme
  • Budgetverwaltung und -kontrolle
  • Veröffentlichungsplanung und Umsetzung

Filme generieren Mehrwert

Videos sind eines der wirkungsvollsten Tools, wenn es darum geht, komplexe Inhalte zu vermitteln und vorallem: Menschen emotional zu erreichen. Auch auf Seiten der Adressaten genießen audiovisuelle Inhalte steigenden Zuspruch, denn sie bieten einfache, schnelle und unterhaltsame Möglichkeiten, sich zu informieren und sich Eindrücke zu verschaffen. Jedoch auch hier zählt, warum und für welche Zielgruppe produziert wird. Je persönlicher und authentischer sich Videos anfühlen, desto größer ist die Chance, die Zuschauer zu erreichen. 

Darüber hinaus haben erfolgreiche Filmproduktionen einen nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt: sie tragen häufig dazu bei, Mitarbeiter verschiedener Unternehmensbereiche zusammenzubringen, Wertschätzung für deren Tätigkeit zu vermitteln und insgesamt die Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken.